Über das theater ensemble Würzburg
Das theater ensemble Würzburg ist eine eine freie Theater-Bühne, die im Jahr 1992 von Norbert Bertheau auf dem Gelände der ehemaligen „Würzburger Bürgerbräu“ (später „Patrizier-Brauerei“) eröffnet worden ist. Dabei wurde die Kantine der Brauerei nach und nach zu einem Theater umgebaut.
Auf dem Gelände befindet sich außerdem das Sieboldmuseum sowie diverse andere Einrichtungen.
Der harte Kern der Schauspieler stammt noch aus der Gründerzeit, als die ersten kostenlosen Schauspielkurse im Theater gegeben wurden. Viele Ehemalige haben ihr entfachtes Talent zum Beruf bzw. Nebenberuf gemacht. »Theater der Schauspieler« ist einer der Leitgedanken bei der Arbeit mit den Schauspielern.
Theater hautnah erleben
Der 50 m² große Bühnenraum, mit 7 m Tiefe, geht auf ganzer Breite ebenerdig in den Zuschauerbereich mit vier ansteigenden Sitzreihen über. Das Theater bietet durch seine Raumgestaltung so einen direkten, intimen Theaterbesuch. Mit zusätzlicher Bestuhlung haben bis zu 70 Personen Platz.
Seit 1998 wird im Sommer der Innenhof des Würzburger Rathauses – der „romantische Efeuhof“ – bespielt. Der Hof bietet Platz für ca. 150 Besucher.
Seit 2004 besitzt das theater ensemble eine eigene Freilichtbühne, die „Sommerbühne im Grünen“. Diese befindet sich auf der Hangwiese, direkt hinter dem Theater. Mehrere fest installierte Holzbänke bieten Platz für 120 Zuschauer. Zudem gibt es ausreichend Stehplätze. Seither erwartet die Zuschauer im Sommer neben Theaterproduktionen ein vielfältiges Programm aus Film, Musik und Lesungen. Bei schlechtem Wetter kann auf die Innenbühne ausgewichen werden.
»Die Beziehung des Schauspielers zu seinem Publikum sollte die allerfreiste und direkteste sein.« Bertolt Brecht
Highlights der vergangenen drei Jahre: DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK, GESPENSTER (Ibsen), ICH, FEUERBACH (Tankred Dorst), MEIN KAMPF (Tabori), RESERVOIR DOGS (Filmadaptation nach Ouentin Tarantino), HOTEL ZU DEN ZWEI WELTEN (Eric-E. Schmitt), ATTA TROLL (Heinrich Heine) und ANDORRA (Max Frisch).
Zu Gast waren Peter Glockner mit seinem Ensemble; die Improgruppe „Die Kaktussen“ erlangten im theater ensemble ihren Bekanntheitsgrad und die Gruppe „DerKeil“ erarbeitete sich dort die Bühnenreife.
Schauspieler, Techniker, Bühnenbildner sowie experimentierfreudige Gruppen sind im theater ensemble herzlich willkommen.
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