Vorstadtminiaturen
von Herbert Rosendorfer
Geistreiche Szenen über die Tücken des Alltags, herrlich komisch und hintergründig interpretiert vom theater ensemble Würzburg.
Norbert Bertheau
Geschichten, die das Leben schreibt, könnte man nicht besser erfinden. In Herbert Rosendorfers genau beobachteten Szenen aus dem Alltagsleben spiegelt sich auf vortreffliche Weise die Tragikomödie unseres Daseins wider. Der zähe Widerstand des kleinen Mannes gegen den Übermut der Mächtigen, den voyeuristischen Bürgermeister oder begriffsstutzige Polizisten.
In der Tradition und nach dem Vorbild Karl Valentins entstanden, sind die hintergründig-grotesken Vorstadtminiaturen erstmals 1982 erschienen.
„Exquilibristische Spiele, in denen der Nonsens zum Tanzen gebracht wird.“
(Otto F. Beer in der Süddeutschen Zeitung)
Herbert Rosendorfer
Herbert Rosendorfer, 1934 in Bozen geboren, ist Jurist und Professor für Bayerische Literaturgeschichte. Er war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993 bis 1997 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die »Briefe in die chinesische Vergangenheit« am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste, er wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt. Er lebt mit seiner Familie in Südtirol.
Textquellen dieser Inhaltsangabe: amazon.de, libri.de




