Geistreiche Komödie

von Noël Coward

Charles Condomine ist Schriftsteller und für seinen neuen Roman auf der Suche nach Material aus dem spiritistischen Milieu. Also laden er und seine Frau Ruth nicht nur das befreundete Ehepaar Bradman sondern auch das selbsternannte Medium Madame Arcati zu einer Geisterbeschwörung ein.

Während sich Ruth und die Bradmans vor allem über den Hokuspokus der skurrilen Arcati lustig machen, hört Charles während der Seance Stimmen und sieht sich plötzlich seiner verstorbenen Exfrau Elvira gegenüber.

Der Geist Elvira, der im weiteren Verlauf nur für Charles und das Publikum sichtbar ist, stellt sich nicht als flüchtige Erscheinung heraus, sondern drängt mit Vehemenz und ohne Rücksicht auf Verluste in Charles Leben und Ehe…  


Noël Cowards wohl bekanntestes Stück ist eine herrlich perlende, im buchstäblichen Sinne geistreiche Komödie voller haarsträubender Verwechslungen, unvorhersehbarer Wendungen und zündender Pointen.

 

Bilder


 

Wegbeschreibung

 

Pressestimmen

Die Geister, die man ruft…

„Abgedreht“, ein passenderes Adjektiv gibt es kaum für Madame Arcati. Mit wirbelndem Elan ruft die überstimulierte Para-Frau (köstlich: Sylvia Legner) im Hause von Charles die Geister herbei […] In der von Brigitte Weber straff und temporeich inszenierten „Geistreichen Komödie“ von Noël Coward […]. Oder wie groß mag die Zuneigung des koboldhaft-trotzköpfigen Geistes Elvira (sehr schön: Anna Weitzel) sein, wenn sie alles daransetzt, Charles (spielfreudig: Matthias Georg Fiedler) um die Ecke zu bringen, um ihn mit ins Jenseits nehmen zu können? Ganz abgesehen von der überkandidelten Mrs. Bradmann (herrlich: Juliane Steckel), flatterhafte Bekannte von Charles und Ruth, deren Oberflächlichkeit unübertroffen bleibt. Die „Geistreiche Komödie“ steigerte den Bekanntheitsgrad des einst berühmten, heute nur noch wenig gespielten englischen Schauspielers und Dramatikers Sir Noël Coward beträchtlich. Was nicht wundernimmt, sind die im Stück verschachtelten Beziehungskisten doch wirklich urkomisch. Zumal, wenn die Komödie derart „mitreißend-speedig“ erzählt wird wie von der Crew des theater ensemble, die sich so stark wie kaum zuvor in Sachen verbalem Schlagabtausch präsentiert.

Pat Christ, Leporello Kulturmagazin, Juli 2011

 

Freilichttheater in Würzburg: Streit mit der toten Gattin

[…] Die „Geistreiche Komödie“ ist ein amüsantes Theaterstück zum Zuhören, das im Laufe der Vorstellung immer mehr an Fahrt gewinnt.

Linda Klimmek, Main-Post Würzburg, 2. Juli 2011

Den kompletten Artikel anzeigen

 

Kommentare

 

 

 

 

Der Kommentar erscheint nach einer kurzen Überprüfung durch uns auf dieser Seite. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Sollten Sie nicht wünschen, dass Ihr Kommentar hier veröffentlicht wird, schreiben Sie uns bitte über das Kontaktformular oder direkt per E-Mail an mail@theater-ensemble.net - Vielen Dank!

 

Der Autor

Es wird viele Theaterbesucher geben, die seinen Namen nie gehört haben. Dabei war Noël Coward einer der erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Wenn man eine Vorstellung von ihm hat, erinnert man sich an seine seidenen dressing gowns, an seine elegante Art, die Zigarette zu halten, und an Bonmots von der Manier: „Ein Ehering ist eine Tapferkeitsauszeichnung, die man am Finger trägt.“  Als Sohn eines erfolglosen Klavierverkäufers auf die Welt gekommen, besaß Noël Coward nicht mehr als einige Jahre Volksschul-Bildung. Aber dafür viele Talente. Er bewährte sich als Komponist, Texter, Schauspieler, Sänger, Regisseur, Schriftsteller und Maler.